Ich war selbst ein winkelfehlsichtiges Kind!

„Konzentrier dich“, „Gib dir Mühe“, „Du hast keine Lust“– diese oder ähnliche Sätze kennt Augenoptikermeister Bruno Hörig aus der Kindheit gut. Denn lange blieb unerkannt, dass eine Winkelfehlsichtigkeit Ursache seiner Lernschwierigkeiten war. Heute sieht er dank Prismenbrille entspannt. Doch der Weg dorthin war lang. Deshalb prüft er bei seinen Kunden auch auf Winkelfehlsichtigkeit, gerade bei Kindern.

Bruno Hörig: „Bis eine Winkelfehlsichtigkeit erkannt wird, vergeht oft wertvolle Zeit. Bei Kindern ist das in der Phase des Lesenlernens fatal. Denn durch den Sehfehler können Zeilen schwerer gehalten, Wortbilder nicht richtig erfasst und Buchstaben vertauscht werden. Irgendwann kommt das Kind nicht mehr hinterher und verliert den Spaß am Lernen. Mancher wird dann voreilig als „faul“ oder sogar Legastheniker eingestuft. Dabei sind Kinder von Natur aus neugierig und wissensdurstig.“

Was genau ist eigentlich eine Winkelfehlsichtigkeit?

Bruno Hörig: „Eine Winkelfehlsichtigkeit macht sich durch verschiedene Befindlichkeitsstörungen bemerkbar und liegt vor, wenn beide Augen nicht exakt zusammenarbeiten. Ursache ist ein Ungleichgewicht zwischen den Augenbewegungsmuskeln. Dadurch muss ein Auge ständig nachkorrigieren, um Doppelbilder zu vermeiden. Eine permanente Anstrengung für das visuelle System, was zu Kopfschmerzen und Müdigkeit führen kann.“

Wieso wurde der Sehfehler bei Ihnen erst spät erkannt?

Bruno Hörig: „Erst mit 33 Jahren hatte ich das Glück, bei einem Seminar über die MKH Messmethode in Mannheim an einen sehr erfahrenen Fachmann für Winkelfehlsichtigkeit zu geraten, der die optimalen Prismen für meine Brille ermittelte. Nach zig Besuchen bei Spezialisten und vielen Versuchen mit unterschiedlichsten Brillengläsern vorher war das für mich ein echter „Aha-Effekt“. Für meine Kunden habe ich mich deshalb auf dieses Fachgebiet spezialisiert.

Was bedeutet Prismenbrille?

Bruno Hörig: „Die Prismenbrille entlastet die Augenmuskeln vom anstrengenden ‚Ausrichten‘ der Augen.
Das Augenpaar kann seine angenehmste Stellung einnehmen und die Bilder treffen dennoch auf die Stellen in beiden Augen, die die höchste Wahrnehmungsqualität liefern. Wird die Brille regelmäßig getragen, sehen die Augen ohne Anstrengung und die Beschwerden verschwinden. Manchmal hilft auch ein regelmäßiges Sehtraining.
Fragen Sie uns gerne danach!“

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