Kinder sollten stärker werden – ihre Brille nicht
Optik Blum empfiehlt bei Kurzsichtigkeit ein Myopie-Management schon ab dem Vorschulalter
Immer mehr Kinder werden kurzsichtig – oft unbemerkt. Svenja Hörig-Eckert, Augenoptikmeisterin von Optik Blum in Rastatt, Kinder-
optometristin und selbst Mutter zweier Töchter, erklärt, warum gutes Sehen entscheidend fürs Lernen ist – und wie sie und ihr Team mit modernem Myopie-Management die Augen langfristig begleiten und schützen.
Warum ist es so wichtig, früh auf Kurzsichtigkeit (Myopie) zu reagieren?
Svenja Hörig-Eckert: „Kurzsichtigkeit beginnt meist im Grundschulalter – und nimmt in vielen Fällen jedes Jahr zu, das können wir klar beobachten. Je früher wir mit Brillen oder Kontaktlinsen gezielt eingreifen, desto besser können wir das Fortschreiten bremsen. Denn hohe Myopie in jungen Jahren bedeutet letztlich starke und damit dicke, schwere Gläser. Später kann sie das Risiko für ernsthafte Augenerkrankungen erhöhen.“
Woran sehen Eltern, ob ihr Kind betroffen ist?
Svenja Hörig-Eckert: „Wenn Kinder nicht klar sehen, wird das oft mit mangelnder Motivation verwechselt. Wer beim Lesen den Kopf schief hält, viel blinzelt, im Unterricht gern nah an Tafel oder Whiteboard sitzt oder vom Nachbarn abschreibt, sollte untersucht werden. Auch Lese-Unlust oder Konzentrationsprobleme können vom Sehen kommen – das zeigen unsere Erfahrungen deutlich.“
Was bieten Sie im Myopie-Management an?
Svenja Hörig-Eckert: „Wir analysieren die Sehleistung, die Augenlänge und die Koordination. All dies geschieht kindgerecht, präzise und mit viel Einfühlungsvermögen. Unsere Lösungen gegen ein zu starkes Fortschreiten der Kurzsichtigkeit sind individuell: spezielle Brillengläser, Kontaktlinsen oder besondere Nachtlinsen, die im Schlaf wirken. Wichtig ist, dass wir regelmäßig kontrollieren und begleiten.“
Was machen diese Linsen oder Gläser?
Svenja Hörig-Eckert: „Ortho-K-Linsen formen die Hornhaut über Nacht sanft um – so sieht das Kind tagsüber scharf, ganz ohne Brille. MiYOSMART-Brillengläser von Hoya oder Essilor® Stellest® Brillengläser hingegen lenken das Licht durch ihren besonderen Aufbau gezielt auf die Netzhaut, um so das Längenwachstum des Auges zu bremsen, das die Ursache für das Steigen der Kurzsichtigkeit ist. Beide Varianten sind inzwischen über Jahre wissenschaftlich erprobt und alltagstauglich.“
Was können Eltern bewirken?
Svenja Hörig-Eckert: „Die meisten Kinder sitzen heute viel am Tablet, schauen Videos oder zocken am Handy – das heißt: Die Augen fokussieren fast nur auf Nähe. Das macht sie träge. Mein Rat: Raus an die frische Luft! Tageslicht und wechselnde Entfernungen fördern gesunde Augen. Und selbst kurze Spaziergänge können helfen.“
Für wen ist ein Myopie-Management besonders sinnvoll?
Svenja Hörig-Eckert: „Grundsätzlich für jedes Kind – vor allem aber, wenn Mama oder Papa selbst stark kurzsichtig sind oder das Kind viel Zeit vor Bildschirmen verbringt und womöglich schon kurzsichtig ist. Der beste Zeitpunkt zum Start ist das Vorschulalter, weil wir dann am meisten bewirken können. Am besten lassen Sie in diesem Alter die Augen Ihres Kindes einmal prüfen, inklusive Messung der Augenlänge.“
Sie möchten, dass Ihr Kind mit besten Aussichten durchs Leben geht? Dann vereinbaren Sie jetzt Ihren Beratungstermin zum Myopie-Management bei Optik Blum. Das Team ist auf Kinderoptometrie spezialisiert und erklärt auch Ihrem Kind alles rund ums Sehen kindgerecht.