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Stundenlange Bildschirmzeit als Belastung für die Augen:

Welche Folgen Optik Blum täglich sieht und wie Eltern und Optiker helfen

Die zunehmende Nutzung digitaler Geräte verändert unsere Sehgewohnheiten erheblich – mit oft negativen Folgen für die Augen, besonders bei jungen Menschen und Kindern. Bereits in der Grundschule gehören Tablets und Handys zum Alltag, was zu einer Zunahme von Kurzsichtigkeit (Myopie) führt. Svenja Hörig-Eckert von Optik Blum aus Rastatt beschäftigt das Thema in ihrem Alltag sehr, denn sie betreut viele Kunden jeden Alters.

Welche Auswirkungen hat die intensive Smartphone-Nutzung auf das Sehen?

Svenja Hörig-Eckert: „Smartphones, Tablets und Computerbildschirme erfordern dauerhaftes Nahsehen. Diese anhaltende Belastung der Augenmuskulatur kann zu Augenschmerzen, Kopfschmerzen und Sehschwächen führen. Besonders gefährdet sind Kinder und Jugendliche, deren Augen sich noch in der Entwicklung befinden. Denn die stetige Fokussierung auf nahe Objekte kann das Risiko erhöhen, eine Kurzsichtigkeit (Myopie) zu entwickeln oder zu verstärken.“

Warum nimmt Kurzsichtigkeit so zu?

Svenja Hörig-Eckert: „Myopie, oder Kurzsichtigkeit, ist eine Fehlsichtigkeit, bei der entfernte Objekte unscharf wahrgenommen werden. Der Anteil kurzsichtiger Kinder ist in den letzten Jahren dramatisch gestiegen. Die vermehrte Nutzung von Bildschirmen spielt eine wesentliche Rolle.“

Können auch Kopfschmerzen und Verspannungen die Folge sein?

Svenja Hörig-Eckert: „Lange Bildschirmzeiten führen nicht nur zu Sehproblemen, sondern auch zu Haltungsschäden und Verspannungen. Besonders der sogenannte Handyhals, bei dem Kinder den Kopf stark nach unten beugen, verursacht enormen Druck auf die Wirbelsäule. Kinder und Erwachsene sollten bewusst auf eine aufrechte Haltung achten und regelmäßige Pausen einlegen, um Verspannungen vorzubeugen.“

Wie können Eltern und Lehrer gegensteuern?

Svenja Hörig-Eckert: „Regelmäßige Pausen und Aktivitäten im Freien sind das A und O. Kinder sollten mindestens zwei Stunden täglich draußen verbringen. Das natürliche Licht und der Blick in die Ferne fördern die gesunde Entwicklung der Augen.  Auch die Einrichtung eines bildschirmfreien Bereichs in der Schule und daheim kann hilfreich sein.“

Was können Erwachsene tun, um ihre Augen zu schützen?

Svenja Hörig-Eckert: „Erwachsene, die viel am Bildschirm arbeiten, sollten ihre Sehgewohnheiten ebenfalls im Auge behalten. Die 20-20-20-Regel ist hier eine gute Maßnahme:  Alle 20 Minuten sollte man 20 Sekunden lang auf etwas in 20 Fuß (ca. 6 Meter) Entfernung schauen. Auch regelmäßige Augenuntersuchungen und Bildschirmbrillen mit Blaulichtfilter können die Augen schützen und zum Wohlbefinden beitragen.“

Für wen ist Ihr Myopie-Management richtig?

Svenja Hörig-Eckert: „Myopie-Management richtet sich an Kinder ab dem Vorschulalter. Durch spezielle Kontaktlinsen und Brillengläser können wir oft das Fortschreiten der Kurzsichtigkeit verlangsamen. Wer als Eltern selbst kurzsichtig ist oder ein Steigen der Kurzsichtigkeit bei seinem Kind vermutet, sollte uns ansprechen.“

Wenn auch Sie bei sich beobachten, dass Sie das Sehen stresst, vereinbaren Sie einen Termin zur Sehberatung bei Optik Blum.